Selten werde ich gefragt, woher meine Rezepte stammen. Als könnte ich sie schon immer alle spontan im Kopf haben...
Ein Gericht entsteht so: aus einer Idee, aus einer Farbe, aus einem Duft, aus einer Stimme, aus einer Erinnerung. Es keimt, wächst dann, verändert sich, passt sich an, entwickelt sich weiter. Ein Gericht ist ein Weg von unvorhersehbarer Dauer. Riesengarnelen mit Hummerbutter, Hühnerbrühe mit Steinpilzen, Kompott aus Steinpilzen, Champignons und Austernpilzen, Auberginen und Fenchel, Sakura-Kresse. | |
Ein Fine-Dining-Menü zu Hause – also direkt bei den Kunden zubereitet – erfordert ganz andere Zeitabläufe und Arbeitsweisen als im Restaurant, wo man (fast) alles unter Kontrolle hat und sich die Köche in einer Umgebung bewegen, die sie in- und auswendig kennen … Aber vielleicht ist es genau diese Herausforderung, die mich in meinem Beruf besonders motiviert... Glasierter Lachs auf karamellisierte Zwiebel mit Rosinen und Safran, knusprige Praline aus schwarzer Reis, Aubergine und Pinienkerne, Büffelmozzarella auf Basilikumcreme und grünem Korallenchip … | |
Einer der Vorteile meiner Arbeit ist die Vielfalt an unterschiedlichen Gerichten, die meine Kunden nachfragen – von traditionellen bis hin zu anspruchsvolleren Speisen, die sich in Präsentation und Zubereitung unterscheiden. So kann ich allen Bedürfnissen gerecht werden und dennoch stets hohe Qualität bieten. Knusprige Praline aus schwarzer Reis, Aubergine und Pinienkerne | |
Ein Gericht, das Tradition, Saisonalität und ein wenig Mut vereint und Zutaten kombiniert, die sich bereits beim ersten Bissen gegenseitig hervorheben. Pappardelle, Sommertrüffel, Kartoffeln und in Rotwein glasierter Oktopus … ein Gericht, das entstanden und sofort geliebt wurde! Einfache Zutaten, die jedoch höchste Qualität erfordern | |